Drucktechnik / Bedruckung

Für die Bedruckung mehrschichtiger Verpackungsfolien (multilayer-flexlible-packaging kurz MFP)
gelten folgende Vorgaben, um ein ansprechendes Ergebnis für den Kunden zu erhalten.

Bevor ein endgültiger Druckvorgang beginnt, werden sogenannte Druckfahnen (auch Korrekturabzüge) angefertigt .  Sie stellen eine Vorschau des endgültigen Druckergebnisses der vollfarbig bedruckten Verbundfolie dar. Während eines solchen Prüfprozesses können Druckeffekte  durch Farbmanagement und Screening-Technik verändert werden. Die farbigen Druckfahnen sind  zwar realistisch , allerdings können aufgrund der spezifischen Unterschiede zwischen Prüf- und Drucktechnik minimale Abweichungen von Druckfahne und endgültigem Druck auftreten.

Drucktechnik

hochmoderne Drucktechnik für Verpackungsbeutel

Digitaldruck

Bei einem Digitaldruck, wird das Druckbild direkt von einem Computer auf eine Druckanlage übertragen ...

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Flexodruck

Das Flexodruckverfahren ist ein Rollenrotationsdruckverfahren mit flexiblen Druckplatten...

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Tiefdruck

Beim Tiefdruckverfahren liegen die bildgebenden Elemente als Vertiefung in der Druckform...

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Inkjet

Das Inkjet-Druckverfahren ist ein berührungsloser Druck, die Farben werden auf die zu bedruckende ...

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Allgemeine Daten des Druckverfahrens:
Die Bedruckung kann im Tiefdruck- und Offsetdruckverfahren durchgeführt werden mit einem Indikator von 2.400 Pixel pro cm^2, das Flexodruckverfahren ist nicht möglich. Die Druckbasis wird auf einem regulären Bildschirm (ohne FM-Raster) gebildet.Die Bedruckung wird in den meisten Fällen auf der Innenseite der MFP-Folie aufgebracht, nur wenn eine matte Oberfläche gewünscht wird, erfolgt die Bedruckung auf der Außenseite der Verbundfolie.

Farbvorgaben:
Es können maximal 10 Farben  oder 9 Farben + Lackschicht verwendet werden. Begonnen wird immer mit der weißen Farbe, die Lackschicht bildet die abschließende Schicht. Die zu druckenden Farben können wahlweise aus der CMYK Farbskala oder dem PMS (Pantone-Matching-System) ausgewählt werden. Sollten metallisierende Farben gewünscht werden, bitten wir um vorherige Rücksprache, da diese Farben in einigen Fällen einen negativen Einfluss auf die Lebensmittelsicherheit haben können. Anmerkung: Mehrere, übereinander gedruckte Farbe decken nicht die darunterliegende Farbe ab, bei Probedrucken auf Papier wird dies möglicherweise nicht korrekt dargestellt.

Farbverläufe:
Unter bestimmten Voraussetzungen sind  Farbverläufe möglich, es ist zu beachten dass es insbesondere bei Mischfarben aus der CMYK-Skala zu Versätzen kommen kann, die wiederum zu Unleserlichkeit bei feinen Schriftzügen und zu Abweichungen im Druckbild führen. Alternativ können reine PMS-Farben eingesetzt werden, um diese Abweichungen auszuschließen.

Für den Text
Der Text kann wahlweise in einer PMS-Farbe oder einer Farbe aus einem CMYK-Aufbau gedruckt werden. Weiße Buchstaben sollten vorzugsweise mit einer PMS-Farbe im Hintergrund gedruckt werden, da bei weißen Texten auf farbigen CMYK Hintergrund leichte Toleranzen entstehen können, die sich nur durch einen höheren technischen Aufwand ausschließen lassen.

min. Linienbreite:                           0,3 mm oder 0,85 pt f. Texte
max. Transparenz CMYK-Farben:     max. 30%, 
max. Transparenz PMS- Farben:      unbegrenzt
Mindestabstand  zwischen
Druck – Rand:                                         2 mm
Mindestschriftgröße f. positiv-Druck:          4 pt.
Mindestschriftgröße f. negativ –Druck:        4 pt.
Minimale Linienstärke f. positiv-Druck:        0,14 mm
Minimale Linienstärke f. negativ-Druck:       0,16 mm              

Barcode-Spezifikationen
Für die Ausrichtung von Barcodes gibt es keine festen Vorgaben, allerdings sollte beachtet werden, dass sie  nicht dort platziert werden, wo später Versiegelungen und andere Verschlüsse der Verpackung das Auslesen des Barcodes beeinträchtigen.

Formate und Software
Dateien sollten in Adobe Illustrator (.ai) geliefert werden und können mit Adobe Adobe Photoshop (CS3 oder CS4) kombiniert werden. Vektorbasierte Zeichnungen in EPS oder PDF
Formaten bitte in einzelnen Seiten. Software-Applikationen können mit Adobe
Illustrator CS7 bearbeitet werden, bitte verwenden Sie kein „ArtPro“ oder „InDesign“. Texte stellen Sie uns bitte in Bitmap-Schriftarten zur Verfügung. Schriften und Bilder sollten verknüpft und in separaten Ordnern übermittelt werden.

Trade-Mark
Sollten Bilder oder Elemente von Marken oder registrierten Logos  mit in die Gestaltung einbezogen werden, sollten vor Beginn der Produktion formelle Genehmigungsunterlagen und/oder die Zertifizierung des Markeninhabers vorgelegt werden.

Lithographie
Die gelieferten Dateien müssen lithographiert und alle DTP-Aktivitäten abgeschlossen sein, damit die Dateien optimal für die Tiefdrucktechnik vorbereitet sind.Stellen Sie uns die Dateien schon im Voraus zur Verfügung, können Verwendbarkeit und technische Unterstützung vorab geprüft werden.